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 Palästinensische Mythen

 

Oleg Schastliwzev

Wir leben jetzt in einer Zeit, wo wir beinahe mit dem ganzen Planeten einen Kampf gegen den Terrorismus fuhren. Zumindest teilen es uns so die Staatsoberhäupter von den Fernsehbildschirmen mit. Aber verwunderliche Sache! Auf der Oberfläche dieses Planeten gibt es einen Fleck, von dem alle Experten, wenn sie nur einen Blick darauf werfen, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Farbenblindheit auf einmal bekommen.

Von wo sonst gibt es denn Berichte über die armen jungen Terroristen zu sehen, um die die ganze Welt trauert und ihre verlorenen Leben, sowie ihre nicht verwirklichten Taten beweint? Aber Israel scheint eine Ausnahme für die Weltöffentlichkeit zu sein. Sie berichten, dass die israelischen Militärs hunderte von Palästinensern tötet, ohne dabei zu erwähnen , dass sie alle ihre Waffen in der Hand hatten, mit denen sie gegen unsere Soldaten kämpften und immer als erste angefangen haben zu schießen.

Man spricht über die Beschmutzung des allerhöchsten christlichen Heiligtums durch die israelische Armee (die Geburtskirche in Bethlehem) und aus irgendeinem Grund verschweigt man, dass sich in der Kirche selber, hunderte von Kampfern versteckt hatten. Als ob ihre Gegenwart dort diesen Platz heiligte. Hat denn Russland etwa nicht die Terroristen in Tschetschenien vernichtet? Welches Land hat, wahrend es mit dem Terrorismus kämpfte, je irgendwelche Friedensverhandlungen mit dem Hauptterroristen geführt? Warum hat man uns dann so lange gezwungen, mit Arafat ein Dialog zu fuhren, als ob er ein würdiger Partner wäre? Kann man etwa Friedensverhandlungen mit jemandem führen, der diesen Frieden gar nicht haben will? Dieser Mensch macht uns schon seit so vielen Jahren blauen Dunst vor und spricht dabei auf Englisch über Frieden und gleichzeitig ruft er auf Arabisch zum Terror auf. Warum haben die UNO-Mitglieder vergessen, dass er seine politische Karriere als Leiter der Terrororganisation PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) angefangen hat? Im Endeffekt hat er es beim letzten Treffen mit Colin Powell abgelehnt, den Terror auf unserem Territorium zu verurteilen.

Man muss sagen, dass Israel nie als erster Kriegsoperationen gegen Terroristen angefangen hat, sondern sie waren immer eine Antwort auf verübte Attentate. Heute verstärkt die Weltgemeinschaft ihren Druck auf Israel mit der Forderung, seine Feindseligkeiten zu unterlassen. Aber wir haben nur deshalb die Grenzen überschritten, weil wir uns verteidigen wollten. Die Attentate in Israel sind schlimmer als in Palästina. In den Nachrichten spricht man von Tausenden von Opfern unter arabischen Zivilisten. Woher hat man diese Zahlen denn her? Als Friedenstruppen in Dschennin einmarschiert waren, fanden sie unter den Trümmern der zerstörten Hauser fünfundvierzig Körper, die alle schwer bewaffnet waren. Wofür sollte dann Israel das Leben seiner Soldaten riskieren, wenn ihm das Schicksal der einfachen Bevölkerung in Wirklichkeit gleichgültig sei? Ist denn das nicht eindeutig, dass es genug wäre einfach aus dem Helikopter zu schießen und ein paar Bomben auf die Siedlung abzuwerfen? Aber sechsundzwanzig Soldaten starben wahrend der letzten Operation „Schutzmauer", damit keine Zivilisten verletzt werden.

Wir werden mit der Luge von unsren Bildschirmen unter dem Vorwand konfrontiert, dass die armen Palästinenser ihr historisches Land nicht bekommen können. Aber genau hier fangen die Mythen an.

 

Mythos Eins

Palästinensischer Staat

Das Wort „Palästina" wird zum ersten Mal von Herodot erwähnt, der unser Land „Palästinensisches Syrien" nach dem Volk Philister genannt hat, das es zu dem Zeitpunkt auf dieser Erde nicht mehr gegeben hat. In der Geschichte wurde dieser Name gängig, obwohl in diesen Jahren (5 Jh. v. Chr.) und auch später unser Land einfach Judäa genannt wurde. Nach den Griechen haben die Römer den alten Namen übernommen. Zuerst war es einfach Tradition und später, nach der Zerstörung des Staates Israel im Jahre 70, wollte man selbst den Namen „Israel" und alles, was mit ihm zu tun hatte, für immer aus dem Gedächtnis löschen. Jedoch überlebte unser Volk bis heute und das Römische Imperium verschwand nach 400 Jahren.

Unser Land ging nicht nur einmal von Hand zu Hand über, bis im Jahre 643 die Araber und dann später das Osmanische Reich es erobert haben. Unter ihrer Herrschaft ist Israel bis 1917 geblieben. Es ist klar, dass dieses Land nicht „Erez Israel" „Das Land Israel" hieß, doch gab es auch keinen Namen „Palästina" dafür. Das Geheimnis verbirgt sich darin, dass es zu dieser Zeit überhaupt keinen Namen trug, da es nie ein einheitlicher Staat unter Herrschaft eines einzigen Mannes war. Erst 1917 kam dieser Name durch die Engländer auf, die im Gegensatz zu Arabern Herodot und die Bibel lasen. Dieser Name blieb bis 1947 erhalten, wobei nicht nur Israel „Palästina" hieß, sondern auch das heutige Jordanien. Es war klar, dass es nur ein Name für das besetzte Territorium war, nicht mehr und nicht weniger.

Aber das Interessanteste beginnt nachher. Nach dem UNO-Beschluss im Jahre 1948, mussten zwei Staaten auf dem Territorium von heutigen Israel errichtet werden: Israel und Palästina. Den Krieg, den die arabischen Staaten direkt nach der Ausrufung des Staates Israel anfingen, gewann unser Land und bestätigte damit sein Recht auf Existenz. Doch bis 1967, als diese Gebiete an Israel übergingen, wurde kein Staat auf dem Territorium von Gaza und der Westbank gegründet. Sie wurden einfach ein Teil Ägyptens und Jordaniens. Warum sprach man denn damals nicht von Palästina? Weil keiner es haben wollte und Israel ein Dorn im Auge der arabischen Welt war.

Im Endeffekt wurde der palästinensische Staat doch 1993 nach dem Osloer Abkommen in der Gestalt von Autonomie geschaffen. Er ist nur durch die Zusammenarbeit Israels entstanden. Aber wenn wir selber zu der Entscheidung gekommen sind, einen anderen Staat auf unserem Territorium entstehen zu lassen, dann haben auch nur wir, und nicht die UNO oder EU, das Recht, darüber zu entscheiden, wie dieser Staat funktionieren soll.

Mythos Zwei

Palästinensisches Volk

Also, wenn es Palästina gegeben hat, dann nur durch unsere Zusammenarbeit und sie ist maximal zehn Jahre alt. Und was ist mit Palästinensern? Gibt es denn wirklich dieses heimatlose Volk, das verzweifelt versucht, sein Vaterland zu finden? In den letzen 2000 Jahren, seit der Zerstörung des Zweiten Tempels, lebten sehr viele Volker auf unserem Land (Griechen, Römer, Türken, Perser, Araber usw.), aber niemals haben sie sich Palästinenser genannt. Auf diesem Land lebte aber unser leidgeprüftes Volk und zwar über die ganzen 2000 Jahre.

Wie wir schon erwähnt haben, wurde der Name „Palästinenser" erst 1917 von Engländern eingeführt und wurde für Araber als auch für Juden verwendet. Bis 1948 hieß die offizielle Zeitung der zionistischen Bewegung „Palästinensische Nachrichten". Palästinensische Truppen der englischen Armee im zweiten Weltkrieg bestanden ausschließlich aus Juden aus Palästina.

Nach 1949 entstanden zwei Staaten auf dem ehemaligen Territorium des englischen Palästina: Israel für Juden und Jordanien für Araber, für die, die nicht bereit waren mit den Juden zu leben.

Mythos Drei

Israel hat illegitim palästinensisches Territorium okkupiert

Der wichtigste Teil der Palästinensischen Autonomie befindet sich auf dem Westufer Jordans. Ist das denn der einzige Fluss dieser Welt, bei dem das zweite Ufer fehlt? Jedoch, wenn wir uns beliebige Landkarten unseres Landes in der Zeit des britischen Mandats anschauen, dann werden wir dort keine „Ufer" finden. Dort sind ausschließlich die biblischen Begriffe benutzt worden: Judäa und Samaria ein Teil des historischen Israels. Wenn man sogar die Verheißungen Gottes für sein Volk nicht in Betracht zieht, wie die UNO (1. Moses 12:1-3; 17:7-8; 17:19; 26:3; 48:3-4; 5. Moses 32:48-49), gibt uns die Geschichte selbst eine klare Antwort.

Nach der UNO Resolution sollte auf dem Territorium Judäas, Samarias und des Gaza Streifens ein palästinensischer Staat entstehen. Aber nach dem Krieg um Unabhängigkeit Israels sind diese Gebiete an Jordanien und Ägypten übergetreten, die im Laufe der nächsten 18 Jahre sie nur besaßen ohne einen Staat gründen zu wollen. Nach 1967, nach dem Sechstägigen Krieg, gerieten diese Gebiete unter israelische Herrschaft. Palästinensische Territorien? Nein! Territorien Jordaniens und Ägyptens? Ja! Und nur deshalb, weil sie diese Territorien vor achtzehn Jahren an eigene Gebiete angeschlossen haben. Warum mussten wir dann hier einen Staat erschaffen?

Mythos Vier

Über die „friedliche" Organisation Palästinas

1964 wurde die Palästinensische Befreiungsorganisation ins Leben gerufen. Erst nach drei Jahren kam Judäa, Samaria und der Gaza Streifen zum israelischem Territorium dazu. Aber welches „Palästina" und von wem wollten die „Friedenskämpfer" es dann befreien? Die Antwort liegt auf der Hand: sie wollten Israel von den Juden befreien!!! Deshalb ist es kindisch zu glauben, dass wir Frieden gegen Territorien bekommen werden; sie wollen keine Teile, sie wollen alles. Wenn wir Zugeständnisse machen, dann wird hier wirklich die Welt des Friedens einziehen, und zwar der richtigen arabischen Welt.

Weiterhin, wenn arabische Extremisten früher nur die Juden alleine im Mittelmeer sehen wollten, dann wollen sie heute dort alle die sehen, die auf dem israelischen Territorium leben, auch die Nichtjuden. Eine Explosion in Haifa in einem arabischen Restaurant am Passahfest hat dies eindeutig bewiesen. Der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation kam aus Tunis nach Israel, nachdem wir ihm angeboten haben, sich an die Spitze des palästinensischen Volkes zu stellen.

Was man sät, das erntet man. Wenn wir ihn selber eingeladen haben, warum können wir ihn dann nicht wieder bitten zu gehen? Am liebsten so weit wie möglich von Israel. Man kann auch einen fähigeren Partner unter den Arabern Judäas, Samarias und des Gaza Streifens finden. Denn sie sind nicht alle „Krieger des Islam"!

Aber diese ganze Lüge, die sich gegen Israel richtet und die wir jeden Tag zu hören bekommen, ist nicht das Werk von Arafat selbst, seiner Nachkommen oder der Menschen, die einfach mitfühlen. Wir als Gläubige verstehen, wer hinter all dem steht. Der Vater der Luge tut sein Werk und benutzt verschiedene, nicht sehr kluge Menschen, als seine Marionetten. Wir dürfen nicht passiv oder gleichgültig in dieser Situation bleiben. Das Volk Israels wartet auf unsere Gebete!

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